News


Aktuelle Meldungen

Parketthaus Scheffold - Update zu COVID-19

Parketthaus Scheffold Aktuelles PHS Statement Covid-19

21. MAI 2021

 

Liebe Geschäftspartner, Kunden und Freunde,

 

bitte informieren Sie sich über die aktuell geltenden Bestimmungen für unsere Studios in München und Laupheim auf unserer Home-Seite sowie über die allgemeine Corona-Lage und die geltenden Bestimmungen auf der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI): www.rki.de

 

Gemäß den Verordnungen der Länder (insbesondere Baden-Württemberg und Bayern) haben wir Plexiglasabtrennungen auf unseren Verkaufstheken installiert und in unseren Ausstellungen sowie Verkaufsräumen gilt die Maskenpflicht, welche bundesweit seit dem 27. April 2020 für alle Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel vorgeschrieben ist. Darüber hinaus haben wir in den Eingangsbereichen Desinfektionssäulen inklusive Handdesinfektionsmittel aufgestellt. Wir laden Sie und Ihre Mitarbeiter herzlich dazu ein, diese zu nutzen. Weiterhin haben wir in unseren Sanitäranlagen jegliche Baumwollhandtücher entfernt und durch recyclebare Einmalhandtücher ersetzt.

 

Ihre Gesundheit, die Gesundheit Ihrer und unserer Mitarbeiter sowie die Gesundheit der Bevölkerung liegt uns sehr am Herzen und wir wollen unserer sozialen Verpflichtung bestmöglich gerecht werden.

 

Daher bedanken wir uns bereits vorab bei Ihnen für Ihre aktive Mitarbeit zum Schutz aller Personen und insbesondere der Risikogruppen.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern, dass Sie weiterhin gut durch diese herausfordernde Zeit kommen.

 

Bleiben Sie gesund!


Parkett Stars 2021 - Digitale Präsenz von Parkett stärken

Parketthaus Scheffold Parkett Stars 2021 Parkett Magazin

30. MÄRZ 2021

 

Ulrich Scheffold ist ein "Macher" - vehement und unverdrossen wirbt der Geschäftsführer des Parketthauses Scheffold für Parkett. Und das hat sich offensichtlich vererbt, denn sein Sohn Nicolai, seit Anfang 2019 im Haus, stellt das Unternehmen digital auf neue Beine. Ziel ist neben der Steigerung der Außenwirkung und Schärfung des Profils, neue, junge Zielgruppen zu gewinnen. Die Jury war von der digitalen Marketingstrategie beeindruckt und verlieh einen Parkett Star.

 

 

Die Entwicklung des Parketthauses Scheffold über die Zeit ist typisch für die Branche: Wie so viele andere Holzhändler auch, kann das Familienunternehmen auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Gegründet im Jahr 2891, wandelte es sich im Laufe der Jahre vom Sägewerk über den Produktionsbetrieb zum Handelshaus. Seit 1995 steht Ulrich Scheffold am Ruder und teilt sich die Führung mit Christine Wilhelm. Anfang 2019 stieg mit seinem Sohn Nicolai die nächste, inzwischen fünfte Generation ein. Über alle Veränderungen hinweg blieben im Fundament immer die Affinität zum natürlichen, nachhaltigen Werkstoff Holz, sprich Parkett, und der Fokus auf Qualität verankert. Vom Stammsitz in Laupheim nahe Ulm und Biberach aus wird der württembergische Raum gesteuert, vom zweiten Standort in München aus Ober- und Niederbayern. Im Gesamtunternehmen steht seit "zwei, drei Jahren der bundesweite Vertrieb im Fokus". 

 

"Unsere Zukunft liegt nicht in Produkten, die überall vertrieben werden"

 

Im Mittelpunkt des klassischen Großhandelshauses steht klar die Vermarktung von Parkett - Mehrschicht-, Massiv-, Stab- und Industrieparkett - auch wenn das Sortiment mit flankierenden Angeboten wie Designbelägen, Laminat, Sportböden und Terrassendielen sowie Verlegewerkstoffen, Öl- und Lacksystemen und Pflegemitteln ergänzt wird. "Wir sind Profi in Sachen Holz", betont Ulrich Scheffold. Weil "unsere Zukunft nicht in preisumkämpften Produkten liegt, die überall bekannt sind und überall vertrieben werden" setzt man bewusst auf Eigenmarken-Politik. Bereits seit 2015 führt das Parketthaus Scheffold die hochwertige "Edeldielenmanufaktur" aus österreichischer Fertigung. Im Jahr 2020 wurde dann mit "Holzbodenatelier" eine weitere Premium Brand gelauncht. Das sind die beiden Hauptsäulen des Geschäftes, eine dritte Eigenmarke, "Businessline Parkett", die es bereits seit 2010 gibt, ist im Low Budget-Sektor angesiedelt, "und steht nicht im Zentrum unserer Strategie für die nächsten Jahre". Wenige ausgewählte Herstellermarken wie Listone Giordano, Berg & Berg und Boen komplettieren das Portfolio.

 

Die Eigenmarken-Strategie "kommt auch unserer Klientel entgegen, dem professionellen Verarbeiter und durchaus mal einem Händler, der sich viel mit Parkettböden beschäftigt", argumentiert Ulrich Scheffold und verweist auf gleich mehrere Vorteile: Ein einfach strukturiertes Programm, mit denen die Kunden einen Großteil ihres Bedarfs decken können, eine hochklassige, individualisierbare Produktbasis, auf der sich der Endverbraucher seinen persönlichen Boden auswählen kann, eine transparente, stabile und ehrliche Preisgestaltung, die eine gute Marge für alle Beteiligten - Hersteller, Großhandel, Handwerk - erlaubt und eine unerquickliche Preisdiskussion ausbremst.

 

Komplexes digitales Aufgabenfeld

 

Aber wie platziert man heutzutage als mittelständischer Großhändler seine Eigenmarken flächendeckend im Markt? Da kommt Nicolai Scheffold ins Spiel. Ursprünglich wollte Ulrich Scheffold seinen Sohn - studierter Wirtschaftswissenschaftler, Investmentberater mit Schwerpunkt M&A und Erfahrungen mit Start-ups - nur für ein Projekt gewinnen: die Einführung eines CRM- (Customer Relationship Management) und ERP- (Enterprise Resource Planning) Systems im Unternehmen. Der entschied sich dann doch, ganz einzusteigen. Ihn reizten das vielfältige Aufgabenfeld, die unmittelbaren Einflussmöglichkeiten und die "komplexe Branche, auf der einen Seite traditionell, auf der anderen ehrlich und bodenständig". Beiden gefiel auch der Gedanke der generationenübergreifenden Zusammenarbeit - die sich im übrigen bestens bewährt: "Mein Vater hat dreißig Jahre Erfahrung, von der ich profitieren kann, ich komme aus einer ganz anderen Welt und kann einen frischen Blick von außen einbringen. Das ist eine fruchtbare Kombination, um sinnvolle Lösungen zu entwickeln", sagt Nicolai Scheffold. Ergo übernahm er Anfang 2019 die ohnehin vakante Leitung des Standortes München und wurde zudem damit betraut, das Parketthaus Scheffold strukturell auf allen Ebenen digital auszurichten. Sukzessiv nahm Nicolai Scheffold die vielschichtige Materie in Angriff, fing bei Null an und lernte zunächst das Unternehmen von Grund auf kennen. Daraus entwickelte sich quasi "Learning by Doing" das Anforderungsprofil der verschiedenen Geschäftsbereiche.

 

Nachfrage beim Endverbraucher schaffen, aber definitiv kein B2C-Geschäft

 

Eine Zielrichtung waren interne Aktualisierungen und Optimierungen, um den Vertrieb besser zu steuern, die Prozesse zu vereinfachen und Abläufe zu automatisieren. Darüber hinaus ging es generell darum, das Profil des Unternehmens zu schärfen sowie die Präsenz von Unternehmen, Produkten und Marken gegenüber dem Endverbraucher zu stärken, Nachfrage zu generieren, Außenwirkung und Markenattraktivität zu steigern und Zugang zu neuen Zielgruppen zu gewinnen - speziell den Generationen Y und Z, die sich bevorzugt online informieren und konsumieren. Nicolai Scheffold ist überzeugt, dass sich das Kaufverhalten immer weiter ins Internet verlagert und beobachtet das selbst in seinem privaten Umfeld. Direktgeschäft steht für das Parketthaus Scheffold dennoch außer Frage, die Geschäftsführung hat sich klar gegen einen eigenen Online-Shop entschieden. "Wir machen kein B2C, das würde unserer Strategie widersprechen", äußert Ulrich Scheffold unmissverständlich, "wir brauchen den Profi, der unsere Produkte verarbeitet".

 

2020 wurde mit der Umsetzung der Online-Maßnahmen begonnen. Als erstes wurden die zentrale Unternehmenswebsite www.parketthaus.com und die Markenwebsite www.edeldielenmanufaktur.de relauncht. Im Sommer 2020 folgte das Go-Live der zweiten Markenwebsite www.holzbodenatelier.de. Alle drei Homepages erscheinen im gleichen Look mit homogener, moderner, emotionaler Bildsprache, userfreundlicher leicht verständlicher Navigation, hinterlegt mit allen relevanten Infos und zusätzlichen Features wie Downloadmöglichkeiten von Verkaufsunterlagen, technischen Datenblättern und Pflegeanleitungen. Die Websites dienen als zentrale Visitenkarte und Informationsplattform. Ebenfalls hauptsächlich zur Information dient die Facebook-Seite, die schon seit 2013 existiert. "Dort berichten wir von Messen oder Kundenreisen, zeigen Neuheiten oder schöne Projekte".

 

Als einen der wichtigsten Kanäle gerade zu jüngeren Endverbrauchern sieht Nicolai Scheffold Instagram: "Mit der Bildplattform lassen sich Markenbewusstsein schaffen, Impressionen und Inspirationen transportieren und sie bietet außerdem die Option der Kontaktaufnahme". Ergo wurden drei Instagram-Kanäle belegt: @parketthaus_scheffold, @edeldielenmanufaktur und @holzbodenatelier. Bislang sei die Zahl der Follower jeweils noch relativ niedrig, resümiert er, "aber wir hatten 2020 auch noch keine Werbung geschaltet, weil wir Step by Step vorangehen wollen". Primär für die B2B-Kommunikation wurden bei LinkedIn und Xing Unternehmensseiten eingerichtet.

 

Digitalmaßnahmen tragen Früchte

 

Auch wenn es "keine Blaupause für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie in der Branche gibt", wie Nicolai Scheffold sagt, ist das Familienunternehmen offenbar auf dem richtigen Weg. Alle Aktivitäten greifen ineinander, sind professionell aufgesetzt, umfassend und strukturiert. Und die ersten Schritte tragen bereits Früchte. "Die Stärkung der digitalen Präsenz hat sich als sehr positiv erwiesen", freut sich Ulrich Scheffold. "Mittlerweile bekommen wir tägliche Anfragen von Endverbrauchern, die wir dann an unsere Handwerkskunden weiterreichen, bzw. Handwerker kommen auf uns zu, weil sie nach unseren Produkten gefragt werden. Uns erschließen sich Potenziale, die wir sonst nicht erreicht hätten". Selbst Architekten wenden sich mittlerweile auf diesem Wege and das Unternehmen. 

 

2021 stehen weitere Maßnahmen auf der Agenda, unter anderem der Aufbau eine Profils auf der Online-Pinnwand Pinterest, die im Bereich der Inneneinrichtung häufig als visuelle Suchmaschine genutzt wird. Via Instagram- und Facebook-Anzeigekampagnen mit Zielgruppen-Targeting soll die Reichweite noch weiter erhöht werden. Und über Kooperationen mit Influencern wollen die beiden Scheffolds die Sichtbarkeit von Parkett und dessen Status als ebenso trendiges wie nachhaltiges Bauprodukt stärken. Außerdem ist die Implementierung einer Raumplanungs-Software auf den Websites geplant, mit der User Fotos ihrer eigenen Räumlichkeiten hochladen und dort Ihren Wunschboden virtuell verlegen können.

 

Parkett Magazin - 3/2021  - 44 


Berg & Berg - "Deutschland bleibt unser Markt Nr. 1"

Parketthaus Scheffold Aktuelles Berg & Berg - Deutschland bleibt unser Markt Nr. 1

01. JANUAR 2021

 

Anfang 2020 rettete eine deutsch-schwedische Investorengruppe Berg & Berg vor der Insolvenz. Seitdem wurde reorganisiert, investiert, projektiert. Parkett Magazin fragte CEO und Mitgesellschafter Christian Jöhnke nach dem aktuellen Status Quo in Kallinge, auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise.

 

Parkett Magazin: Sind Sie vor Berg & Berg schon einmal mit der Parkettindustrie in Berührung gekommen? Was hat Sie an der Aufgabe gereizt?

 

Christian Jöhnke: Neun, das war meine erste Begegnung mit der Branche. Ich habe schnell erkannt, dass Berg & Berg eine hoch geschätzte Marke ist, bekannt für ihr hochwertiges, schönes Parkett. Bei meinem ersten Besuch in Kallinge Ende 2018 habe ich sofort das Potenzial des Unternehmens gesehen. Und Berg & Berg entspricht mit seiner Konzentration auf regionale Rohstoffe und Produktion meinen persönlichen Werten und Überzeugungen.

 

Welchen Eindruck haben Sie von der Parkettbranche?

 

Dass sich zu sehr auf niedrige Preise statt auf Qualität und Nachhaltigkeit konzentriert wird. Dabei zeigt die Analyse der Lebenszykluskosten klar, dass es viel besser ist, in Qualitätsprodukte zu investieren.

 

Was haben Sie vorgefunden, als Sie bei Berg & Berg angefangen haben? Wie war die Stimmung in Kallinge?

 

Der Start in Kallinge war ein wenig holprig, aber was mir gleich besonders erschien, war die Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Viele sind schon seit den 1990er Jahren bei Berg & Berg beschäftigt und sehr engagiert. Da gibt es einen starken Willen, das Unternehmen sowohl zu einem besseren Produzenten als auch einem besseren Arbeitsplatz zu machen.

 

Berg & Berg hat viele Anteilseigner. In Deutschland gibt es ein Sprichwort: „Viele Köche verderben den Brei.“ Wieweit nehmen Ihre Anteilseigner Einfluss auf die Strategie oder sogar das operative Geschäft?

 

Als wir Berg & Berg übernommen haben, war eine meiner Forderungen, dass Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette gemeinsam den bestmöglichen Weg für das Unternehmen finden. Darüber hinaus war einer der Eckpfeiler für den Neustart die Fortsetzung der Kooperation mit Barth & Co. – insbesondere mit Stephan von Schreitter, mit dem ich sehr eng zusammenarbeitete. Berg & Berg wird professionell geführt und hat einen kompetenten Vorstand, in dem sich jedes Mitglied um das Beste für das Unternehmen kümmert.

 

Was waren Ihre ersten Maßnahmen nach dem Antritt im Unternehmen?

 

Es mussten Entscheidungen über Investitionen und Erneuerungen des Maschinenparks gefällt werden. In den Jahren zuvor waren notwendige Investitionen nicht durchgeführt worden und es gab zu viele Ausfälle in der Produktion. Und wir haben früh beschlossen, die Webseite zu aktualisieren. Die alte stammte noch von 2012. Die neue hat viele neue Features und kommt sehr gut an.

 

Wie behauptet sich Berg & Berg derzeit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie? Wie hat sich das Unternehmen 2020 entwickelt?

 

Die Pandemie hat uns im März wie alle getroffen, die Auftragseingänge brachen ein und wir sind in Kurzarbeit gegangen. Aber schon im Juni begann die Nachfrage wieder auf ein normales Niveau zu steigen und nach dem Sommer haben wir einen immensen Nachfrageschub erlebt, so dass wir die Belegschaft um zehn Personen aufstocken mussten. Jetzt geht es darum, ausreichen Rohmaterial zu bekommen. Währenddessen haben wir in neue Maschinen investiert und wollen Berg & Berg nun weiter voranbringen.

 

In Deutschland profitiert Parkett vom Renovierungsboom. Ist das in Schweden auch so?

 

Ja, tatsächlich ist in Schweden die Nachfrage nach unseren Produkten drastisch gestiegen. Das geht so weit, dass mein Kollege und Berg & Berg-Gründer Jan Söderberg, der den Export leitet, den Schwerpunkt seiner Vertriebsarbeit hierher verlegen musste. Nichtsdestotrotz bleibt Deutschland unser unbestrittener Markt Nr. 1 und wir wollen unsere Position dort weiter ausbauen. Wir sind überzeugt, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten weiter steigen wird. Immer mehr Menschen konsumieren bewusster und achten verstärkt auf Zertifizierungen wie zum Beispiel Nature Plus. Und die Fokussierung auf Nachhaltigkeit ist Teil unserer DANN seit der Gründung 1996.

 

Natürlich ist es derzeit schwierig, Prognosen zu treffen, aber was planen Sie für 2021?

 

Wir haben mehrere größere Investitionen getätigt und arbeiten weiter an der Optimierung unserer internen Effizienz. Außerdem werden wir im Laufe des Jahres einige neue Produkte auf den Markt bringen und freuen uns sehr darauf, 2021 hoffentlich unsere Kunden wieder persönlich treffen zu können. Und: Unser gesamtes Angebot wird 2021 FSC-zertifiziert sein.

 

Wenn Sie ein Endverbraucher fragen würde, warum er Parkett von Berg & Berg kaufen soll, wie argumentieren Sie?

 

Es gibt keine schöneren Parkettböden als unsere. Das ist einer der Gründe, warum ich für Berg & Berg arbeite. Und diese Böden werden mit einem Bewusstsein für Qualität und Nachhaltigkeit hergestellt, das einmalig ist.

  

Parkett Magazin - 1/2021  


Listone Giordano - Live Store & Open Desk für Architekten & Designer

Parketthaus Scheffold Aktuelles Listone Giordano - Live Store & Open Desk für Architekten und Designer

18. DEZEMBER 2020

 

Im Live Store & Open Desk von Listone Giordano können Sie direkt mit einem Berater sprechen, der Ihnen bei der Entwicklung eines Projekts hilft und alle Ihre Fragen zu den Produkten und der Welt von Listone Giordano beantwortet. Ein digitaler Service, der von Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr aktiv ist, völlig kostenlos und unverbindlich. Buchen Sie einfach einen Termin per Formular, das Sie über den folgenden Link findenhttps://www.listonegiordano.com/live-store/

 

Noch näher an unseren Kunden. Engagiert für diejenigen, die authentische Erlebnisse lieben.


Berg & Berg - Spezialisierung auf baubiologisches 3-Schicht Parkett

Parketthaus Scheffold Aktuelles Berg & Berg - Spezialisierung auf baubiologisches 3-Schicht Parkett

15. JUNI 2020

 

Das gibt es nicht oft: Die solidarischen Anstrengungen von Management, Mitarbeitern und Geschäftspartnern, die Berg & Berg verbunden sind, retteten das Unternehmen Ende 2019 vor der Insolvenz. Nun schärft der kleine, aber feine Parketthersteller unter der neuen Inhaberstruktur sein Profil als Spezialist für hochwertige, baubiologisch zertifizierte Dreischichtprodukte, „100 % made in Sweden“.

 

Manchmal braucht es einen Umweg, um zum Ziel zu kommen. Erst Ende 2018 hatte Berg & Berg den Eigentümer gewechselt. Investor Bernt Ivarsson hatte den Spezialisten für baubiologisch zertifiziertes Mehrschichtparkett vom schwedischen Waldbesitzerverein Södra übernommen. Doch kaum ein Jahr später meldete er Insolvenz für das Unternehmen an, weil er sich mit dem kommunalen Besitzer der Berg & Berg-Immobilie nicht über Modalitäten des Geschäftsverhältnisses einigen konnte. Jan Söderberg, Gründer und Exportleiter von Berg & Berg, und sein Freund Stephan von Schreitter, geschäftsführender Gesellschafter von Barth & Co., waren Mitte Dezember 2019 gerade gemeinsam auf Kundentour in Deutschland, als sie von dem Desaster erfuhren. Von Schreitter, der den Schweden seit Jahrzehnten verbunden ist, fackelte nicht lange, nutzte sein großes Netzwerk in der Branche und initiierte noch vor Weihnachten ein Rettungsprogramm.

 

Bis in den Januar 2020 zogen sich die Verhandlungen hin. Am 13. Januar unterschrieb eine deutsch-schwedische Gruppe von Investoren den Vertrag zur Übernahme von Berg & Berg im Rahmen eines Asset Deals. Nicht eingeschlossen in die Transaktion war das Sägewerk in Eringsboda, weil die Kapazitäten von Lohnsäger Wesaborg ausreichten. Zu dem Eignerkonsortium gehören Barth & Co., bereits seit 20 Jahren exklusiv verantwortlich für Marketing und Vertrieb von Berg & Berg in der DACH-Region, Parkettunternehmer und Branchenkenner Dr. Werner Knoblauch-Mayer sowie Mitarbeiter und Mitglieder des Managements aus Deutschland und Schweden.

 

SCHLÜSSIGES KONZEPT ZUR FORTFÜHRUNG UND WEITERENTWICKLUNG

Aufatmen in Kallinge. „Wir haben ein schlüssiges Konzept zur langfristigen Fortführung und Weiterentwicklung der Produktion und Marke erarbeitet“, betonten die neuen Inhaber unmittelbar nach der Akquisition. Die Produktion war ohnehin die ganze Zeit unverändert weiter gelaufen, Liefer- und Preisvereinbarungen wurden eingehalten. Nach der Neuorganisation und Konsolidierung ist das Unternehmen inzwischen auf Kurs und dabei, sein Profil zu schärfen. „Schon immer haben wir hochwertige, attraktive Parkettböden für den ökologisch anspruchsvollen Kunden hergestellt“, resümieren Söderberg und von Schreitter. „In den letzten Jahren hat sich der Markt weiterentwickelt und neben der Klimaschutz-Bewegung, die auch durch „Fridays for Future“ angefeuert wurde, wächst aus unserer Sicht auch der Anteil der Kundschaft, der konkret wissen will, wo und unter welchen Bedingungen ihr Parkett hergestellt wurde.“

 

KONZENTRATION AUF SCHWEDISCHE ROHWARE

Und genau das kann Berg & Berg fast bis zum Baum zurück belegen, denn „wir konzentrieren uns auf Hölzer, die in Schweden wachsen, mit Dominanz der Eiche.“ Daneben werden auch Buche, Esche und Kiefer verarbeitet. „Schwedeneiche ist etwas ganz Besonderes“, schwärmt Söderberg. „Die Bäume wachsen hier im hohen Norden langsamer, sind dadurch fester. Da sie weniger dicht stehen, bilden sie schon im unteren Stammbereich mehr Äste aus. Das gibt unseren Parkettböden ihre unverwechselbare Optik.“ Die kurzen Transportwege sind ein weiteres Argument, das zum Selbstverständnis und zur Philosophie des Unternehmens passt.

 

Angefangen bei der Pflege der Wälder, über Holzernte und Zuschnitt bis zum fertigen Parkett ist Berg & Berg in jeden Schritt der Produktionskette involviert. „Hans Olof Mattson ist sozusagen unser Waldchef.“ Selbst Waldbesitzer, ist er als Anteilseigner zuständig für die Beschaffung des Rundholzes. Mattson war 40 Jahre Sprecher der 50.000 Waldbesitzer, die im Södra-Verein zusammen-geschlossen sind und verfügt dadurch über beste Verbindungen zur Forstwirtschaft. Das Rundholz lässt Berg & Berg im Sägewerk Wesaborg einschneiden, das aus-schließlich für den Parketthersteller arbeitet.

 

Die Deckschichten des Berg & Berg-Parketts sind 3,8 mm stark – „auf dünnere gehen wir nicht“ –, die Mittellage besteht aus feinjährigen Kiefer-Stäbchen mit stehenden Jahresringen. „Dadurch erreichen wir überlegene Formstabilität“. Als Alleinstellungsmerkmal sehen Söderberg und von Schreitter das Svedloc Plus-Profil, ein eigenes Patent, nicht nach dem üblichen Fold Down-Prinzip, sondern eine Synthese aus klassischer Nut- und Feder-Verbindung und Klickprofil. „Einfach zu verlegen, für den Heimwerker ebenso wie für den Profi.“ Für die Oberflächenbehandlung setzen die Schweden gemäß ihren Ansprüchen sauerstoffhärtendes Naturöl ein, „auch wenn Hartwachs- oder UV-Öl vordergründig einfacher zu verarbeitende Optionen wären.“

 

SCHWEDISCHE BODENSCHÄTZE

Das Sortiment ist straff gehalten und durchdacht. „Wir wollen einerseits dem Verkäufer vor Ort das Leben erleichtern“, sagt Stephan von Schreitter dazu, „andererseits wollen wir die Lagerhaltung nicht ausufern lassen.“ Schwerpunkt bilden Landhausdielen (14 x 195 x 2.390 mm), aber auch Dreistab-Schiffsböden (14 x 198 x 2.390 mm) nehmen immer noch einen nicht unwesentlichen Anteil ein. Wiederum eine Besonderheit bietet Berg & Berg mit den XS-Böden in ihrem einzigartigen Hochkantdesign. „Das hat nichts mit Fineline zu tun“, betont von Schreitter. Die Nachfrage nach dieser modernen Linie in aktuell drei Holzarten – Eiche, Räuchereiche, Buche – jeweils natur- oder weißgeölt, nehme stetig zu, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Im Laufe des Jahres sollen noch Schmaldielen für die Verlegung gemischter Breiten hinzukommen. Zugleich wird dadurch die Holzausbeute optimiert.

 

Die Zielgruppe ist klar umrissen: „Unsere Kunden sind die, die an der Herkunft ihres Parkettbodens interessiert sind und bereit sind, für ein Qualitätsprodukt mit wohnbiologischer Zertifizierung mehr zu bezahlen“, betont von Schreitter. „Das ist eine kleine Nische mit großem Potenzial.“ Als Absatzmittler ist der ökologische Handel prädestiniert, schon heute eine wichtige Klientel von Berg & Berg, mit der man die Zusammenarbeit noch weiter vertiefen will. „Außerdem glauben wir, dass es in Handel und Handwerk eine wachsende Anzahl von Betrieben gibt, die an unserem ökologischen Konzept Interesse haben“, ist von Schreitter überzeugt. „Dort wollen wir uns neben den Mainstream-Herstellern als kleine, aber feine Marke mit schönem Parkett und ökologischem Anspruch ,made in Sweden’ zu einem fairen Preis positionieren.“ Vor allem in den Schlüsselmärkten Deutschland und Österreich werden derzeit die Fühler nach neuen Kunden ausgestreckt.

 

Eingängig kommuniziert wird die Berg & Berg-Philosophie auf der neuen Website des Unternehmens; sie transportiert die Naturnähe und -verbundenheit des Parkettherstellers ebenso wie die qualitativen, ökologischen und ästhetischen Ansprüche an das Endprodukt. Von Schreitter bringt es auf den Punkt: „Wir produzieren schönes Parkett mit überzeugender Technik und wohnbiologisch einwandfrei zu einem fairen Preis und freuen uns, dafür Anerkennung von unseren Kunden zu erfahren.“

 

Parkett Magazin - 4/2020


Margaritelli - Custom made für exklusive Shops

Parketthaus Scheffold Aktuelles Margaritelli - Custom made für exklusive Shops

30. APRIL 2020

 

Bereits zum dritten Mal präsentierte sich der italienische Parketthersteller Margaritelli auf der Euroshop. „Wir haben schon in der Vergangenheit immer von diesem Auftritt profitiert“, erklärte Deutschland-Vertreter Ulrich Scheffold. „Dazu brauchen wir nur zwei bis drei gute Kontakte.“ Dabei profitiert das Unternehmen davon, dass Parkett auf der Messe nur ein Nischenprodukt ist – und die Böden von Margaritelli nichts für die 08/15-Ladenausstattung sind. Hier geht es um exklusive Angebote für High Class-Shops. Das belegen Referenzen wie die Schweizer Nobeljuweliere Bucherer und Bulgari, oder Ferrari und Maserati. „Wer zu uns kommt, will ein auf ihn zugeschnittenes Produkt“, sagt Scheffold. „Oft hat der Architekt eine bestimmte Vorstellung im Kopf, die wir zusammen mit ihm realisieren.“ Deshalb zeigte Margaritelli in Düsseldorf auch keine Standardprodukte, sondern Beispiele kreativer Bodengestaltung. „Wir sind in der Lage, fast jede Form und Breite zu machen, da wir als Manufaktur aufgestellt sind.“

 

Inspirationen liefern die Italiener mit ihrer Marke Listone Giordano natürlich; zum Beispiel mit der Linie „Natural Genius“, mit der Margaritelli schon seit Jahren fruchtbare Kooperationen mit verschiedenen hochkarätigen Designern und Architekten unterhält. Etwa mit Paola Lenti, deren in geometrische Formen zerlegter Holzboden Perigal 2019 auf der Mailänder Design Week ausgezeichnet wurde, oder den intelligenten Kollektionen des Deutschen Alexander Brenner, der unterschiedliche Dielenbreiten mit Messingstreifen an den Kopfseiten akzentuiert oder quadratische und rechteckige Formate mit wechselnden Faserrichtungen zusammenfügt, so dass sich eine spannende Flächenwirkung ergibt.

 

In gestalterischer Hinsicht gehört Margaritelli in Europa sicher zu den innovativsten Parkettherstellern. Das reicht sogar bis vor die Terrassentür; mit „Quadrone“ nämlich, einem Teakboden von Michele De Lucchi. Aber auch in der Verantwortung für die Natur, gepaart mit dem nachhaltigen Interesse am Bestand des Familienunternehmens, zeigt sich bei dem Hersteller ein besonderer Zug. So erwirbt die jeweils führende, ältere Generation der Margaritelli-Familie Wald, den sie der nachfolgenden Generation zur langfristigen Pflege übergibt. Eine Tradition, die den besonderen Charakter des Umganges mit Holz deutlich macht.

 

Parkett Magazin - 3/2020 - 52


Listone Giordano - Alexander Brenner wird Natural Genius Botschafter

Parketthaus Scheffold Aktuelles Alexander Brenner wird Natural Genius Botschafter

01. MÄRZ 2020

 

Listone Giordano lernte den Architekten vor Jahren zum ersten Mal in Deutschland in seinem Stuttgarter Atelier Alexander Brenner Architects kennen. Er ist bekannt für seine kubischen Häuser und Villen, deren kunststoffgeometrische Fassaden oft konstruktivistischen Tableaus ähneln.

 

Alexander Brenner studierte von 1981 bis 1987 an der Universität Stuttgart und diplomierte mit Auszeichnung in den Fachbereichen Architektur und Städtebau. 1990 gründete er sein eigenes Atelier in Stuttgart. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt bei Villen und Wohnhäusern, Kunstgalerien und privaten Kunstsammlungen. Die Arbeiten Alexander Brenners genießen seit Langem höchste internationale Anerkennung und wurden weltweit zahlreich in Fachzeitschriften und Büchern publiziert. Die Gemeinsamkeit bei allen Projekten ist eine integrierte Planung, die sowohl die Planung des Hochbaus, als auch die räumliche Gestaltung, die Möbel-, die Licht- und alle sonstigen Fachplanungen in einer Hand vereint. So ist es möglich, alle Belange des Raumes zu berücksichtigen, damit ein ganzheitliches Gefüge entstehen kann, das bis ins kleinste Detail durchmodelliert ist. Für seine Bauten erhielt Brenner zahlreiche Preise, auch das Goethe Institut Deutschland zählt Alexander zu den 10 besten Architekten Deutschlands. Vor allem im Zusammenhang mit dem Erscheinen der Monographien über Arbeit Alexander Brenners fanden Ausstellungen in Berlin, München, Hamburg und Stuttgart statt. Als logische Konsequenz seiner Projekte mit zahllosen, eigens dafür entwickelten Einzelstücken, widmet er sich mehr und mehr dem Produktdesign für verschiedene Firmen.

BETWEEN

„Material, Proportionen, Fügung…Wie erschafft man etwas Einzigartiges? Wir alle wissen, dass Kunst nicht allein darin besteht, mehrere Materialien zusammenzusetzen, sondern Sie beherzt und mit großer Leidenschaft zu fügen und zu verschmelzen. Holz und Messing, eine Liaison gegensätzlicher Materialien, in einer heiteren Leichtigkeit vereint, erinnern uns an früher, wirken vertraut und sind trotzdem auf Ihre Art ganz neu.“

CONTE

Ein Produkt im Streben nach neuen Proportionen, Frieden und Poesie ohne jeden Zwang, aber auch ein ernsthafter und respektvoller Umgang mit dem wertvollen Material. Wir fanden die Lösung im Blick zurück. Durch die quadratischen und rechteckigen Formate und die wechselnde Faserrichtung des Holzes entsteht ein ungerichteter Boden für fließende und freie Raumfolgen. Doch in seiner Einfachheit und Logik erscheint es zeitlos und schön. „Wir wollten eine neue Qualität finden, die nicht ermüdet und gleichwohl nicht zu sehr einer Mode huldigt“.


Urban + Hörtreiter - Umbau zum exklusiven Parkettstudio

Parketthaus Scheffold Aktuelles Umbau zum exklusiven Parkettstudio

11. FEBRUAR 2019

 

Auf so eine Gelegenheit hatte Objekteur Michael Urban aus Unterhaching gewartet: Als die Metzgerei gegenüber seines Betriebes schloss, griff er zu und baute das Ladenlokal als zweiten Standort zum exklusiven Parkettstudio um. Dieser Umbau verdient einen  Parkett Star, war sich die Jury einig. Das neue Parkettstudio an einer stark frequentierten Kreuzung in Unterhaching im südlichen Münchner Raum ist für Urban & Hörtreiter ein Glücksfall. Der Parkett- und Bodenlegerbetrieb liegt diagonal gegenüber in einem Innenhof. Wegen der Bebauung im direkten Umfeld kann Objekteur Michael Urban hier keine von außen sichtbare Werbung anbringen. So nah einen werbewirksamen zweiten Standort zu bekommen, war ideal. Sein Glück war dabei, dass der Hauseigentümer, ein Metzger, das Ladenlokal wieder mit einem Handwerksbetrieb besetzen wollte. Damit stach Urban andere Interessenten beim Mietvertrag aus.

 

Am Stammsitz unterhält Urban & Hörtreiter bereits eine repräsentative Ausstellung mit vielen namhaften Parkett- und Bodenbelagsmarken. Im neuen Studio wird daher exklusiv das Premium-Parkett der Edeldielenmanufaktur aus Österreich präsentiert. „Dieser Produzent hat sich auf Eiche spezialisiert – bis auf eine Ulme im Angebot – und deckt damit die komplette Bandbreite im Bereich Parkett ab“, erklärt Michael Urban. Ein stimmiges Zusatzsortiment sind hochwertige abgepasste Teppiche von Ruckstuhl, Object Carpet und Fletco. Zudem produziert das Familienunternehmen Tischplatten und Wandgarderoben aus Parketthölzern. Kunsthandwerkliche Dekorationen mit saisonalem Bezug bringen Abwechslung ins wohnlich gestaltete Erscheinungsbild und generieren durch Impulskäufe zusätzliche Frequenz.

 

Beim Umbau zur großzügigen Ausstellung auf 150 m2 entkernte der gelernte Raumausstatter das Ladenlokal komplett und schuf mit Ständerwänden und einem Hängeregister mit raumhohen Schiebeelementen attraktive Präsentationsflächen auf kleinstem Raum. Zugleich ließ sich der notwendige Stauraum für Musterkoffer, Platz für die kleine Pantryküche und ein Zugang zum Sanitärbereich außerhalb des Sichtfeldes realisieren. Alles konzentriert sich hier auf Parkett und seine natürliche Ausstrahlung. Dessen Ursprung illustriert ein alpenländisches Landschaftsbild als Rückwand einer Nische. Zum Gestaltungsansatz passt auch der Bodenbelag aus kieselgrauen Keramikfliesen. Einzel-ne Bereiche sind mit abgepassten Teppichen von Objekt Carpet zoniert. „Über den Zu-schnitt haben wir die Laufwege gestaltet“, erklärt Urban die ungewöhnlichen Formen der Teppichelemente. Die Ideen zur Raumgestaltung stammen in erster Linie von ihm und seiner Frau, die im Betrieb mitarbeitet. Für die Mustererstellung und die Einbauten beauftragte er den Möbelschreiner, der auch bei der ersten Ausstellung im Stammhaus aktiv war.

 

Parkett ist zweischichtig, dreischichtig oder auch massiv erhältlich, in jeglichen Formaten vom Kleinstab bis zur individuellen XL-Diele. 32 Tafeln in der Größe 30 x 30 cm bilden eine Musterwand, zehn weitere sind um eine Säule drapiert. Sie sind für einen direkten Vergleich zur Beratung leicht abzunehmen. Ihr Farbspiel von weiß pigmentiert bis Räuchereiche und die verschieden strukturierten Oberflächen von glatt bis rauh und von Hand geschroppt geben einen raschen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten bei Parkettböden. Nach der Vorauswahl geben 700 x 2.000 mm-Muster in den Auszugsschränken einen Eindruck der Flächenwirkung. Besonders gefragte Böden oder Besonderheiten wie gealterte Dielen und Musterparkett lassen sich im Hängeregister wie kostbare Teppiche im Maß 150 x 200 cm hervorziehen.

 

Seit Juli 2018 ist die Ausstellung Donnerstag, Freitag und Samstag sowie nach Absprache geöffnet. „Wir wollten den Erfolg erst mal abwarten“, sagt Urban. Offensichtlich ist das Konzept erfolgreich, denn 2019 hat er eine Kundenbetreuerin fest für das Studio angestellt. Die bodentiefen Schaufensterflächen an den beiden Straßenseiten gewähren Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern, die an der Ampel warten, auch außerhalb der Öffnungszeiten einen guten Einblick. Mit der warmen Ausleuchtung und dem Farbwechsel des Parkettmusters, das die Thekenfront hinterleuchtet, bietet das Studio gerade in der dunkeln Jahreszeit einen attraktiven Blickfang. Morgens und abends reihen sich hier die Pendlerautos wie endlose Perlenschnüre aneinander. So kommen nun verstärkt auch Privatkunden aus der Region. Aber auch regionale Bauträger haben das Unternehmen wieder mehr im Fokus, wie Michael Urban an Anfragen und neuen Kunden feststellt. „Wir werden mit dem Parkettstudio einfach besser wahrgenommen“, sagt er. Mit der Option neue Kunden zu generieren, hat sich die Investition für den zweiten Standort von etwa 100.000 EUR ihn gelohnt.

 

Umbau und Investition erfolgten auch mit der Perspektive, dass Sohn Maximilian als dritte Generation ins Familienunternehmen einsteigt. Er hat seine Gesellenprüfung als Parkettleger in einem Kollegenbetrieb absolviert und arbeitet sich nun ein. Neben der Familie Urban sind acht Angestellte in Verwaltung und Vertrieb beschäftigt, dazu kommen siebzehn Parkett- und Bodenleger. Davon sind zwei Meister auf der Baustelle und zwei als Bauleiter im Büro tätig. Zudem vertraut Michael Urban auf einen festen Stamm an Nachunternehmern.

 

Rund 60% des Geschäftes entfallen auf das Objekt, 40% auf Privatkunden. Zur Stamm-kundschaft von Urban & Hörtreiter gehören Bauträger und Architekten aus dem Großraum München und Österreich. Sie schicken ihre Kunden zur Bemusterung nach Unterhaching. Großprojekte mit 10.000 m2 und mehr sind eher selten, Standard sind Flächen zwischen 500 und 2.000 m2, meist in repräsentativen Gebäuden wie Versicherungen und Banken. Verlegt wird inzwischen 60% Parkett, die restlichen 40% verteilen sich auf textile und elastische Beläge sowie anderes.

 

Parkett Star - 2/2019 - 34


Edeldielenmanufaktur - Feine Naturholzböden aus der Steiermark

Parketthaus Scheffold Aktuelles Feine Naturböden aus der Steiermark

01. FEBRUAR 2019

 

Mehr Besucher, ein internationaleres Publikum und ein großes Interesse von Architekten und Innenarchitekten an ihren Naturholzböden registrierte die österreichische Edeldielenmanufaktur bei ihrem zweiten Auftritt auf der Münchner Bau. In Deutschland und Luxemburg wird das Familienunternehmen aus der Steiermark vom Parketthaus Scheffold vertreten. Geschäftsführer Ulrich Scheffold freute sich über die positive Resonanz auf die Neuheiten: „Das Konzept der individuellen Parkettauswahl begeistert die Kunden, was uns dazu bewegt hat, das Programm kontinuierlich zu erweitern und zu verfeinern – und die Auswahl nach Basisprodukt (Parkettart und Format), Sortierung und Holzart, Farbe und Oberflächenbearbeitung und -behandlung so einfach wie möglich zu machen.“

 

Zu allen Wahlmöglichkeiten hatte der Hersteller von Drei- und Zweischichtparkett sowie Massivholzdielen Neuheiten mitgebracht. Erstens die neue Dielengröße 300 x 3.000 mm. Zweitens – als Alternative zur allgegenwärtigen Eiche – Ulme mit ihrer interessanten, lebhaften Maserung, helle Zirbe mit der besonderen Zeichnung durch die dunklen Äste und geradfaserige Lärche mit heiterer Ausstrahlung. Drittens die neuen Oberflächen 3D gebürstet (mehrfach gebürstet, mit rückfallendem Kitt), historisch bearbeitet und luftgetrocknet (natürlich getrocknetes Eichenholz mit allen Spuren des Schnitts und vertieften bzw. erhabenen Holzmerkmalen, gebürstet).

 

Viertens die neuen, aufwändig gefertigten Farben Kamptal (angeräuchert, gelaugt, Treibholzfarben geölt) und Rosental (angeräuchert, gelaugt, historisch bearbeitet, farbgeölt). Und schließlich gibt es die Project Collection jetzt in fünf Farben.

 

Professionell präsentiert werden die Premiumböden der Edeldielenmanufaktur in einem DIN A3-Lookbook, das die einzelnen Optionen im Detail, in der Aufsicht und im Raum zeigt sowie einem Architekten-Booklet, das neben einer Broschüre 32 Oberflächen- und Produktmuster enthält.

 

Parkett Magazin - 2/2019 - 96


Listone Giordano - Aus der Antike modern übersetzt

Parketthaus Scheffold Aktuelles Aus der Antike modern übersetzt

01. FEBRUAR 2019

 

Nach längerer Abstinenz präsentierte sich in diesem Jahr wieder die Margaritelli-Gruppe mit ihrer Parkettmarke Listone Giordano auf der Bau – und konnte sich regen Zulaufs angestammter und neuer Kunden erfreuen. Vor allem Architekten und Innenarchitekten reflektierten auf die Designparkett-Linie „Natural Genius“, für die die Italiener mit prominenten Namen aus der Design- und Architekturszene zusammenarbeiten. Größen wie Michele de Lucchi, Matteo Thun oder Patricia Urquoila denken über Grenzen hinweg und verleihen Parkett immer wieder ein neues Gesicht. „Während woanders vor allem Fischgrät oder Landhausdielen zu sehen waren, fanden die Besucher bei uns auf dem Stand eine Vielfalt anderer Optionen – kleine Stäbe, große, lange, schmale, Fischgrät in verschiedenen Winkeln, Gewebestrukturen etc.“, sagt Ulrich Scheffold, Country Manager Deutschland, der bis zum letzten Tag der Messe alle Hände voll zu tun hatte.

 

Im Blickpunkt standen dabei die neuen Entwürfe des Stuttgarters Alexander Brenner, der als einer der besten deutschen Architekten gilt. „Aus über zweijähriger Forschung und Zusammenarbeit sind zwei besondere Produkte entstanden“, leitete Scheffold die Vorstellung von „Between“ und „Conte“ ein. Bei „Between“ werden zielgerichtet Messing-Inlays zwischen die Zweischicht-Stäbe (3,5/12,5 mm x 90/140 x 1.190 mm) mit Decklage aus französischer Eiche gestreut. Der Kontrast zwischen dem elegant schimmernden Metall und dem gelaugten, gebürsteten, reaktiv gebeizten Holz mit „Invisible Touch“-Finish ergibt eine ebenso vertraute wie neuartige Anmutung.

 

In der Antike herrschte ein besonderes Gefühl für Proportionen und Raum; Beispiel ist der „römische Verband“, ein ungleichmäßiges Verlegemuster mit unterschiedlichen Elementgrößen für keramische Fliesen und Natur-stein, das aufgrund seiner repräsentativen Wirkung bevorzugt auf großen Flächen eingesetzt wurde. Alexander Brenner hat sich davon inspirieren lassen und die Idee in die Gegenwart und in Holz transformiert. Raffiniert ist nicht nur, dass rechteckige und quadratische Formate kombiniert werden, sondern auch die Faserrichtung des Holzes wechselt. Das außergewöhnliche Design löst die Richtung der Räume auf und gewährt aus jedem Blickwinkel ein immer wieder neues Bild.

 

Parkett Magazin - 2/2019 - 98


Edeldielenmanufaktur - Jedem sein individuelles Parkett

Parketthaus Scheffold Aktuelles Jedem Sein Individuelles Parkett

01. FEBRUAR 2017

 

Bei den exklusiven Parkettböden der österreichischen Edeldielenmanufaktur schlägt das Herz jedes Parkettliebhabers höher. Und mit Ulrich Scheffold vom gleichnamigen Parketthaus, das in diesem Jahr übrigens sein 125-jähriges Jubiläum feiert, hat das Familienunternehmen einen kongenialen Vertriebspartner für Deutschland und Luxemburg gefunden, der sich mit Kompetenz und Leidenschaft für das Naturprodukt Holz stark macht.

 

Was darf’s denn sein ? Eine dreischichtige, zweischichtige oder massive Landhausdiele? Französisches Fischgrät oder Tafelparkett Versailles? Welche Länge, welche Breite? Welche Farbe, welche Oberfläche? Altholzoptik mit Wurmstich oder ein ausgefallener Wirtshausboden, angeräuchert, reliefgebürstet, beflammt... die Edeldielenmanufaktur macht alles möglich. Der Endkunde kann aus einem reichhaltigen Sortiment seinen individuellen Wunschboden zusammenstellen – sein persönliches Unikat. Im ersten Schritt wählt er den Parkett-Typ und das Format, im zweiten die Holzart oder Sortierung, im dritten die Farbe – 20 stehen zur Verfügung – und als letztes die Oberflächenbearbeitung. Auch hier gibt es 20 Optionen. Dieses Baukastensystem ist einfach nachzuvollziehen und selbsterklärend; das gilt genauso für die Preisbildung.

 

Die Böden sind standardmäßig mit Nut und Feder versehen und gefast, werden vollflächig verklebt und eignen sich damit auch für Fußbodenheizung. Damit sind sie Produkte für den Profi – und genau den spricht Scheffold auch an. „Wir vertreiben ausschließlich direkt an ausgesuchte Kunden.“ Dem Handwerker, der ein besonders Sortiment sucht, mit dem er anspruchsvolle Kunden gewinnen kann, bietet sich mit den Edeldielen ein vielversprechendes Instrument.

 

Sie werden auftragsbezogen aus Edelhölzern – vorwiegend europäische Eiche, aber auch Ulme, Zirbe und Lärche – im Südosten Österreichs gefertigt. Die Lieferzeit beträgt in der Regel rund vier Wochen. „Die Böden unterscheiden sich durch ausgereifte Technik, die Liebe zum Detail und die hohe Qualität klar von Massenprodukten“, betont Ulrich Scheffeld. Eine Broschüre zeigt alle Wahlmöglichkeiten und auch zahlreiche Interieurbilder, um Anregungen zu geben und die Vorstellungskraft zu beflügeln. Weil Holz immer wieder unterschiedlich ausfallen kann und man die verschiedenen Oberflächen nicht nur sehen, sondern auch fühlen will, werden in einem Koffer Originalmuster der verschiedenen Oberflächenbearbeitungen und Farbgestaltungen präsentiert.

 

Parkett Magazin - 2/2017 - 69

Parketthaus Scheffold

GET SOCIAL



Laupheim

Mo-Fr: 08:00-12:30 Uhr & 13:30-18:00 Uhr

Erwin-Rentschler-Straße 1

88471 Laupheim

Telefon: +49 (0) 7392 9718-0

Fax: +49 (0) 7392 9718-33

E-mail: info@parketthaus.com

Mögliche Beratungstermine Mo-Fr:

08:00-10:00 & 10:00-12:00 & 14:00-16:00 Uhr

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.

München

Mo-Fr: 07:30-12:00 Uhr & 13:00-16:30 Uhr

Eversbuschstraße 70

80999 München

Telefon: +49 (0) 89 892631-0

Fax: +49 (0) 89 892631-20

E-mail: info@parketthaus.com

Mögliche Beratungstermine Mo-Fr:

08:00-10:00 & 10:00-12:00 & 14:00-16:00 Uhr

Inhalte von Google Maps werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf die Cookie-Richtlinie (Funktionell), um den Cookie-Richtlinien von Google Maps zuzustimmen und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in der Google Maps Datenschutzerklärung.


Copyright Parketthaus Scheffold. All rights reserved.